Tag 11 bis 15 – Die „Traum“-Insel Boracay

Gleich nach dem Frühstück sind wir ins Auto gestiegen um zum Flughafen zu gelangen. Für die Strecke von 100km haben wir auch nur 3 Stunden benötigt. Alles wie immer easy. Nachdem von Fahrrad, Tricycle, Moped, Auto, Bus, LKW und Fußgänger auf einer Fahrbahn pro Richtung klar kommen müssen, sind Überholmanöver nicht immer so einfach. Weiß man das vorher und fährt zeitgerecht los, ist alles kein Problem.
Nach einem Flug von ca. 40 Minuten sind wir am Flughafen Catyclan gelandet.

Sehr spartanisch, jedoch braucht es auch nicht mehr. Von hier nimmt man ein Tricycle zum Pier, checkt Tickets für ein Boot oder Fähre, zahlt die Terminalgebühren und nimmt auf Boracay wieder ein Tricycle zum Hotel oder man einigt sich mit einem der Anbieter vor dem Flughafen auf ein Transferpaket. Das bedeutet klimatisierter Van zum Pier, kein Anstellen um ein Bootticket, nicht nochmal anstellen für die Terminalgebühren und keine weiter Verhandlung bzgl. Tricycle. In Summe haben wir 1-2 Euro pro Person mehr bezahlt, aber Zeit erspart und Komfort gewonnen.

Nun sind wir auch schon bei unserem Hotel am White Beach angekommen. Haben unsere Zimmer nach einem kurzen Gespräch an der Rezon bezogen. Unser erster Eindruck war ein naja. Im Endeffekt ist seit der Wiederöffnung der Insel für Touristen alles verboten, was wir im Urlaub gerne haben. Keine Liegen, keine Schirme, kein Alkohol, keine Zigaretten, keine….

Man bekommt eine Strohmatte und Handtücher vom Hotel zur Verfügung gestellt. Im Restaurant gibt es von Sitzsäcken, Loungemöbel bis hin zum Barhocker alles um es dann doch besser genießen zu können.
Dafür ist der Strand wirklich weiß, sehr sauber, mit Palmen bewachsen und das Meer türkisblau. Wirklich ein schöner Strand.

Der White Beach ist in Station 1 bis 3 unterteilt. Wir haben am Ende von Station 3 gewohnt. Hier ist es eher ruhig. Nähert man sich Station 2 wird es ein Wahnsinn. Dort geht es richtig zur Sache! In ganz Korea kann kein Koreaner mehr sein, alle sind auf Boracay. Alle paar Meter wird man angesprochen wegen Parasailing, Jetski, Boat, Islandtour, Massage und was weiß ich noch. Im Endeffekt ist die abendliche Völkerwanderung oft sehr mühsam. Passiert man das Zentrum von Station 2 wird es gleich wieder ruhiger.

Station 1 ist noch ruhiger als der Rest, das liegt aber bestimmt daran, dass hier der Weg endet und alles nur noch direkt über den Strand zu erreichen ist und das hier keine Fastfoodrestaurants, Massagesalons, Bars und Clubs zu finden sind. Es gibt Hotels, diese haben auch Restaurants aber es ist eben nicht mehr interessant für die Masse. Unser Geheimtipp ist das Lokal Los Indios Bravos im White House Resort. Hier gibt es 9 offene Craftbiere der verschiedensten philippinischen Brauereien. Es waren echt ein paar gut bis sehr gute Biere dabei. Weiters gibt es noch 16 verschiedene Biere aus der Flasche. Wer verschiedenen Bierstile mag ist dort garantiert richtig aufgehoben.

Kommen wir zum Essen auf Boracay. Es ist schwierig ein Restaurant mit lokaler Küche zu finden. Sie sind versteckt bzw. Etwas abseits zu finden. Im Vergleich zu anderen Orten etwas teurer. Wir haben es wirklich versucht aber leider war es nicht der Burner. Jedoch empfehlenswert war das Buffet im Restaurant des Hennan Resorts.

Von der lokalen bis hin zur internationalen Küche gab es alles was das Herz begehrt und das in einer wirklich sehr guten Qualität. Preislich war es auf den ersten Blick teurer, aber in jedem anderen Restaurant haben wir fast gleich viel oder sogar mehr Geld ausgegeben. Es ist einfach die touristischste Insel der Philippinen und bestimmt unter den Top 3 der touristischsten Inseln in Südostasien.

Wir haben eigentlich nicht viel gemacht. Gefrühstückt, vielleicht trainiert, gechillt, gesnackt, getrunken, geplanscht, gewandert, Mittag gegessen, bissl geshoppt, Zöpfe geflochten, gelesen, Massage, Maniküre, Pediküre und Abendesse und natürlich geschlafen.

Vielleicht nicht jeden Tag und in der Reihenfolge, aber wir haben es genossen.
Wir sind entspannt erholt und freuen uns auf die Fortsetzung unserer Reise!

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