Tag 8 & 9 – Zu Gast im südlichen Burgenland

Am achten Tag wurden wir nach dem Frühstück abgeholt und sind zum Pier in Tagbilaran gefahren. Leider ist die halbe Mannschaft ein wenig angeschlagen und eine Fahrt mit der Fähre stand am Programm. Zum Glück haben diese alle ohne Probleme überstanden. Wir haben auf die Insel Siquijor gewechselt.

Bei der Ankunft großes Geschrei der Tricyclefahrer um eine Fahrt zu ergattern. Wir haben uns aufgrund der Größe der Fahrzeuge für zwei Stück entschieden. Für die Fahrt von ca 20km haben wir je Tricycle umgerechnet 5 Euro bezahlt. Groß bzw. blad darfst ned sein, aber sonst gehts. Und ja ich, Adonis, der beides ein wenig verkörpert, hatte so seine Freude damit.

Im Resort angekommen, haben wir erfahren, dass der Besitzer Österreicher ist, mehr wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Nach einem sehr guten Mittagessen haben wir uns zuerst um die wichtigen Dinge gekümmert. Bankomat besucht, Getränke und Snacks gekauft und die Fahrt weiter nach Oslob gecheckt. Nach nur drei Stunden war alles erledigt. Ein einziger Bankomat auf der Insel, der internationale Karten garantiert akzeptiert und der Rest lag natürlich in der anderen Richtung. Noch ein wenig gechillt und den Abend mit Abendessen und einer Runde Schnapsen ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen, wie kann es anders sein, Frühstück! Kurz danach haben wir den Besitzer des Resort kennengelernt. Seine Freude mal wieder Österreicher im Resort zu haben, kannte keine Grenzen. Wir haben sehr viele lokale Einblicke durch ihn erhalten. Er ist in unserem Alter und ein wirklich leiwander Kerl aus der Umgebung von Güssing. Nach einigen Bieren an der Bar und im Pool haben wir noch den Tequila Suicide kennengelernt. Wie läuft das wieder ab? Salz wird nicht geleckt sondern in die Nase gezogen, der Tequila normal getrunken, aber die Zitrusfrucht wird ins Auge getropft. Klingt abartig, ist es auch. Wichtig ist nur Nase und Auge der selben Gesichtshälfte zu nutzen. Sollte es Fragen geben, einfach melden.

Nachdem wir das Auge wieder aufbekommen haben, sind drei von uns gemeinsam mit Manuelito, wie ihn die Einheimischen nennen und seiner Frau zu einer kleinen Inseltour aufgebrochen. Noch schnell ein Bier für unterwegs bekommen, rein ins Auto und los! Unser erster Stop war bei Chris, einem Salzburger der eine kleine Backpackerhütte am Strand betreibt. Hier haben wir sein neues Haustier, a schwoarze Sau, kennengelernt und wurden mit Schnaps und Bier versorgt.

Weiter zum großen Open-air Fisch Spa und Bier. Es kitzelt ein wenig auf den Füßen und bringt recht wenig aber es war ganz nett.
Wieder rein ins Auto und auf zu den Cambugahay Wassefällen. Bei Ankunft wurden wir wieder mit Bier versorgt. Manis Freude kannte einfach keine Grenze. Vom Parkplatz sind einige Stufen nach unten zu den Wasserfällen zu bewältigen. Wir waren recht spät dran , dafür war kaum etwas los. Wir haben uns ein paar Mal ins Wasser geschwungen, Bier getrunken, ein Paar Flipflops geschrottet, frittierte Schweinehaut und Papaya mit Essig gegessen und haben es einfach nur genossen.

Am Plan stand noch der Sonnenuntergang am Strand, BBQ und ein Besuch der örtlichen Polizei. Aus dem Strand wurde erstmal nichts, da die Standln dort kein Bier hatten, daher rauf auf den Hügel ins Resort eines Australiers. Hier gab es genug Bier für alle und eine wirklich tolle Aussicht.

Danach sind wir endlich ordentlich essen gegangen. Wir haben ein klassisches philippinisches Grillrestaurant besucht. Zuerst haben wir Fleisch und Meeresfrüchte ausgesucht, damit dies für uns zubereitet werden konnte. Anstatt herumzusitzen und zu warten, gaben wir einen Song beim Videokie zum Besten.

Danach wurde die Anlage abgedreht und die Leute sind heim aber angeblich weil sie immer um 21 Uhr zu machen. Wir sind uns da nicht ganz sicher aber was soll’s. Wir hatten wirklich Spaß dabei! Nach dem Essen haben wir noch einen kurzen Stopp bei einem Café/Shop/Bäckerei eingelegt um die lokalen Craftbiere zu verkosten. Hier haben wir außerdem bestätigt bekommen: groß und Bauch wirkt auf die Ladies hier anziehend. Sehr interessant und vielleicht ein guter Hinweis für den ein oder anderen.

Nachdem die Freude immer noch riesig war, wurde noch eine Flasche Rum und eine Flasche Cola besorgt um diese am Strand gemeinsam zu genießen. Hier haben wir gelernt, es zahlt sich mehr aus umgerechnet 70 Cent für eine Kokosnuss zu investieren, als zu versuchen diese selber zu ernten. Ich glaube, der Strand ist sehr schön nur leider konnte man nicht so viel sehen aber der Sternenhimmel war einfach ein Traum!

Mit unseren Flaschen bewaffnet zurück ins Resort um den Abend mit dem letzten Rum und einer Runde Bier ausklingen zu lassen. Immerhin werden wir um 05:20 abgeholt um die erste Fähre zu erwischen. Wie es am nächsten Tag weiterging werdet ihr bald erfahren! Vielen, vielen Dank nochmal Deryl und Mani für diesen unglaublich lustigen und lehrreichen Tag auf Siquijor. Wir hoffen auf ein Wiedersehen in Wien!
PS: Die Polizeistation war leider zeitlich nicht mehr machbar.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*