Tag 39: Regen, Regen und noch mehr Regen!

Der Wecker hat geläutet! Es ist finster und ich bin noch extrem müde. Naja es war ja auch erst 06:15 Uhr. Wir haben uns für 07:00 Uhr mit einem Bootsführer verabredet. Leider hat uns dieser im Stich gelassen. Aber es sind ausreichend Boote unterwegs. Innerhalb von einer Minute konnten wir aus vier Booten wählen und das trotz des Dauerregens.
Wir sind mit dem Boot am Stelzendorf Kampong Ayer vorbei um die Tour in die Mangroven zu starten. Am Weg passierten wir den Sultanpalast und den Palast seiner dritten Exfrau.
Leider war es nicht möglich den Palast zu fotografieren.
Wir suchten eine bestimmte Stelle in den Mangroven auf um die Nasenaffen zu besuchen. Aufgrund des Regens war es etwas schwierig sie zu Gesicht zu bekommen.
Endlich hat es aufgehört zu regnen und sie waren ein wenig zu sehen. Sie leben in der Nähe der Menschen sind aber sehr schüchtern.
Ich wollte über den Landweg ein wenig näher hin aber sie ergriffen sofort die Flucht obwohl ich wirklich noch weit weg war. Dann saßen sie da. Auf einem recht kahlen Baum haben sie sich zurückgezogen und wir konnten sie sehr gut sehen und beobachten.
Wir waren das einzige Boot hier, sonst kein Mensch. Es war herrlich, lässt sich kaum in Worte fassen.
Der Regen setzte wieder ein und es ging zurück. Am Ende der Tour waren wir durchnässt, als wären wir in den Fluss gesprungen. Was soll’s, es hat ja immerhin 27 Grad.
Zurück im Hotel erst einmal gefrühstückt. Nach einem kurzen Nickerchen, angezogen, Taxi bestellt und ab zu „The Mall“. Die Shoppingmall war für uns jetzt nichts besonderes aber es war trocken. Danach sind wir zum nahe gelegenen Nightmarket, der schon um 15 Uhr öffnet, gegangen. Sehr interessant wie modern hier die Markthalle mit Gasleitungen, Strom und Dunstabzugshauben ausgestattet sind.
Es schien trocken und es lichtete sich die Wolkendecke. Daher auf zur nahe gelegenen Jame Asr Hassanil Bolkiah Moschee. Am Weg dorthin erwischte uns ein Platzregen und wieder waren wir nass. Aufgrund des Windes hilft hier weder Regenjacke noch Schirm.
Die Moschee war nur von außen zu besichtigen. Sie ist sehr modern und sehr attraktiv.
Nachdem hier keiner eine Nummer eines Taxis hatte, sind wir zu Fuß aufgebrochen, damit wir kurz vor dem Hotel nochmal richtig gebadet wurden.
Im Hotel ersteinmal abgetrocknet, frisch eingekleidet und auf zum Radisson Hotel.
Nach so langer Zeit haben wir uns das Dinner Buffet im Radisson gegönnt. Meine Highlights waren der Rindereintopf, die Kürbiscremesuppe, Schwarzbrot und richtiger Käse!
Von hier aus ging es dann einfach zurück in unser Hotel und ab ins Bett!

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*