So denken wir über Yangon Myanmar

Sonnenaufgang Shwedagon Pagode Yangon

Yangon – Myanmar

Yangon war einmal die Hauptstadt Myanmars bis der Regierungssitz verlegt wurde. Die Hafenstadt war anno dazumals von den Briten besetzt. Die Kolonialzeit ist heute noch ganz klar am Baustil einiger Gebäude zu erkennen. Teilweise kann nur vermutet werden wie prachtvoll die Stadt ausgesehen haben muss. Heute wirkt die Stadt leider sehr heruntergekommen und verdreckt. Die Leute wissen nicht mit dem Abfall umzugehen und daher landet vieles einfach auf der Straße oder wo eben gerade Platz ist. Dies führt zwischendurch auch zu sehr seltsamen Gerüchen. Auch ist ihnen nicht bewusst, welche historischen Schätze die kolonialen Gebäude sind – brüchige Fassaden, kaputte Fenster und zum Teil mehr Pflanze als Haus.

Trotzdem sollte man Yangon gesehen haben. Die Stadt ist für eine südostasiatische Großstadt eher klein und es gibt kaum Hochhäuser. Wir denken es wird aber nur einige Jahre dauern bis die Skyline Yangons nicht wieder zu erkennen ist. Die Stadt besticht auf jeden Fall durch die vielen sehenswerten Pagoden. Das quirlige Leben auf den Straßen ist ebenfalls sehr interessant. Bei den Hauptsehenswürdigkeiten versuchen wenige Einheimische, primär Kinder, Postkarten zu verkaufen. Es erinnert irgendwie an den ersten Besuch in Bangkok 1995. Dies könnte in den kommenden Jahren, wenn der Tourismus in Myanmar Einzug hält, schlimmer werden.

Bei unseren vorherigen Südostasien Reisen haben wir die Straßenküchen lieben gelernt. Hier in Yangon war es oft schwierig etwas passendes zu finden. Aufgrund fehlender Straßenbeleuchtung und mangelnder Englischkenntnisse der Einheimischen war es oft nicht zu erkennen welche Speisen angeboten wurden. An anderen Orten war es aufgrund der Verschmutzung auf der Straße nicht möglich Platz zu nehmen. Nimmt man sich jedoch ein wenig Zeit findet man bestimmt die passende Garküche für einen. Zwei Mal täglich haben wir bei einer Straßenküche gegessen. Nur Mut!
Der Verkehr ist, wie überall in Südostasien, chaotisch und oft sehr mühsam zur Rushhour.

 

Bothataung Pagode Yangon Altes Gericht Yangon Hauptbahnhof Yangon Campus Universität Yangon Shwedagon Pagode Yangon Downtown Yangon Downtown Yangon Shwedagon Pagode Yangon

1 Kommentar

  1. Denise

    Die Fotos sind sehr schön und der Beitrag wirklich toll!
    Das mit dem Müll – ist das leider nicht fast überall in Asien ein Problem?
    Und wegen der Gebäude – leider gibt es wenige Länder die ihr Kulturgut wirklich zu schätzen wissen :/
    Da haben wir hier in Österreich wirklich Glück mit unserem Kulturerbe!

    Viele Grüße
    Denise von
    https://lovelifebloggerlife.blogspot.co.at/

    Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*