Unser letzter Tag in Myanmar

Zeitig aufgestanden, Koffer gepackt, Frühstück zu uns genommen und auf nach Yangon. Die Fahrt führte uns zurück auf die Autobahn und wurde mit 4 Stunden veranschlagt. Auch heute hat unser Fahrer Kyaw Kyaw wieder alles gegeben und uns zügig voran gebracht. Während der Fahrt keine Raststation mehr gesehen und auch keine Tankstelle. Also einfach mal die Autobahn überqueren und die Toilette der Mitarbeiter der Mautstation benutz. Bei uns würden alle durchdrehen, hier kommt die Empfehlung von der Autobahnpolizei. Unser Fahrer hat uns heute zum Mittagessen zu sich und seiner Familie nach Hause eingeladen. Wir haben die Einladung sehr gerne angenommen. Interessanterweise konnte unser Guide Wayne nicht mitkommen. Er muss seinen Onkel treffen um irgendwelche Geschäfte zu erledigen. Komisch, aber warum nicht. Bei Kyaw Kyaw zuhause angekommen, welcher in wirklich sehr sehr einfachen Verhältnissen mit seiner Frau, der Tante, einer Tochter und seinem Sohn lebt. Das Essen stand schon bereit. Wir haben uns gesetzt und ich schwöre euch, es war das beste Essen, dass wir in ganz Myanmar gegessen haben. Hätten wir öfter so gegessen, wäre uns das Land bestimmt mehr ans Herz gewachsen. Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Nachher haben wir erfahren, dass Wayne nicht willkommen ist, weil die Hausherrin ihn nicht in ihrem Haus haben möchte. Wir können das nachvollziehen und haben unserem Fahrer gesagt wir möchten ihn die letzten Stunden nicht mehr dabei haben und er soll sich einen anderen Partner suchen da dies besser für sein Business ist. Er ist eine ungute und respektlose Person. Kaum ist er nicht mehr da, ist die Stimmung wesentlich besser und entspannter. Wir hätten ihn vielleicht schon früher mit dem Bus heim schicken sollen. Nach Downtown gefahren, eingecheckt und los Richtung Zoo. Im südlichen Teil liegt ein alter geschlossener Themenpark. Leider konnte ins Kyaw Kyaw auch nicht zum Zutritt verhelfen. Die Einheimischen haben uns schnell zu verstehen gegeben, dass wir hier nicht erwünscht sind. In dem Areal leben illegalerweise einige Menschen. Vielleicht ist dies der Grund, wir wissen es nicht. So bleiben uns nur die Eindrücke aus der Ferne und die Bilder im Internet. Einen Markt besucht, den Sonnenuntergang mit Blick auf die Shwedagon Pagode bewundert, ein wenig durch die Stadt gefahren und auf zur Foodstreet in Chinatown. Die Lokale bieten unterschiedlichstes. Wir haben uns für das Lokal Ko San entschieden. Das Essen hier war super lecker und zur Abwechslung mal ohne Reis und nur teilweise asiatisch. Mit dem Taxi zurück Richtung Hotel und rein in das Shangri-La auf ein paar Rum Sour. Hier gibt es angeblich die besten der Stadt. Die Happyhour mitgenommen und zwei für 5 USD getrunken. Noch schnell in der „Telefonzelle“ geduscht und ab ins Bett, denn morgen geht es zeitig zum Flughafen.

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